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27. Grenzlandschau /
GLS - Internationale Handelsmesse
vom 27. April - 01. Mai 2019 in Prüm

Alles für die Waldbesitzer:
Das Forstamt Prüm informiert & berät auf der Grenzlandschau 2019

Borkenkäfer & Trockenstress - Klimawandel bedeutet Waldwandel

Traditionell ist das Forstamt Prüm auf der Grenzlandschau mit einem eigenen Stand vertreten. Und gerade in diesem Jahr, in dem die Auswirkungen des Klimawandels besonders deutlich und v. a. sichtbar werden, nach Trockenheit, Käferbefall und Stürmen der vergangenen Monate, spielen Beratung, Betreuung und Information der privaten und kommunalen Waldbesitzer*innen - und aller Naturbegeisterten - auf der Grenzlandschau die zentrale Rolle.

Die Besucher*innen können sich beim Forstamt Prüm an allen fünf GLS-Tagen in Zelt 1, Stand 1, kostenlos von den Revierleitern beraten lassen oder mit den Fachkräften Vor-Ort-Termine vereinbaren, um beispielsweise den Wert ihres Waldes schätzen zu lassen oder zu erfahren, welche Maßnahmen dort in nächster Zeit anstehen.

In diesem Jahr liegt der Themenschwerpunkt der Grenzlandschau auf der aktuellen „Borkenkäfer-Kalamität“. Viele Waldbesitzer*innen bewirtschaften ihren Bestand selbst und stehen vor schwierigen Fragen, z. B.: Wie erkenne ich Borkenkäferbefall, und wie sollte ich in diesem Fall reagieren? Welche Bekämpfungsstrategien gibt es? Zu diesen und weiteren Fragen informieren und beraten die Forstleute die GLS-Besucher*innen gerne. Außerdem will das Forstamt die zwei bedrohlichen Käferarten unter die Lupe nehmen und deren Werk an einem befallenen Stammstück hautnah erlebbar machen.

Der zweite Schwerpunkt knüpft mit der Thematik „Klimawandel heißt Waldwandel“ an die Probleme mit dem Borkenkäfer an, ausgelöst durch den Trockenstress der Bäume. Wie wirkt sich der Klimawandel hier bei uns in der Eifel aus? Welche Baumarten sollte man pflanzen, sodass später ein gesunder Wald an die nächste Generation weitergegeben werden kann? Die Besucher*innen sind eingeladen, sich vom Forstamt darüber beraten zu lassen, wie sie ihren Wald klimastabiler machen können.

Beide Themenschwerpunkte werden außerdem mit einer ansprechenden Plakatreihe und weiteren Informationsmaterialien begleitet.